Bioenergiedorf Krebeck                                                                       

 

Das Wärmekonzept der BiWoK basiert auf der Nutzung von Wärme, die im Rahmen der Stromproduktion mittels  Blockheizkraftwerden (BHKW) entsteht.               

Die BHKW werden mit Biogas betrieben und sind auf dem Gelände der Biogasanlage (ca. 2 Mio kWh/a Prozesswärme mittels 2x380 kW BHKW) und in den externen Heizzentralen der beiden Bioenergiedörfern Krebeck und Wollbrandshausen (ca. 5-6 Mio kWh/a*) mittels insgesamt 4x250 kW) positioniert. Das Biogas wird mittels zweier je 1,5 km langer Mikrogasnetze zu den beiden Heizzentralen transportiert und dort verbrannt.

Innerhalb der Bioenergiedorfgemeinden Krebeck und Wollbrandshausen verbinden ringförmige Nahwärmenetze mit zusammen 10 km Länge zusammen ca. 260 Immobilien mit den externen Heizzentralen (in denen das Biogas verbrannt und so direkt "vor Ort" die nötige Wärme erzeugt wird) und transportieren 80° heißes Wasser auf dem kurzen Weg mit entsprechend geringen Wärmeverlusten in die Haushalte.

In den angeschlossenen Häusern befinden sich Wärmetauscher, über die die erforderliche Wärmemenge für Heizung und Brauchwasser entnommen wird.

Über ein zentrales Steuerungssystem welches mit allen Wärmeübergabestationen kommunizert, können Wärmeverbräuche analysiert, Vor- und Rücklauftemperaturen optimiert und somit die Effizienz der Anlage mittelfristig gesteigert werden.

Zur Kompensation auftretender Tages-Spitzenlasten wurden jeweils 100.000 Liter fassende Wärme-Pufferspeicher pro Heizzentrale installiert, die dann Wärme abgeben, wenn die Wärmeleistung der BHKW für kurze Zeit nicht ausreichend ist. Solche Spitzenlasten entstehen z. B. morgens, wenn die Heizungsanlagen in den Wohnhäusern aus der Nachtabsenkung "erwachen" und gleichzeitig sehr viel warmes Wasser benötigt wird. Für Notfälle stehen pro Satellitenheizzentrale 2x700 kW Ölbrenner zur Verfügung.

Ausführlichere Informationen unterBioenergie Wollbrandshausen - Krebeck eG

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